agieren
An der Universität Graz bin ich derzeit im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGL) als Vorsitzende engagiert. Dabei beschäftigen mich ungerechte Strukturen – vorwiegend jene, die mit Männerdominanz in Verbindung stehen. Gemeinsam mit anderen versuche ich, diesem Unrecht entgegenzuwirken. Ich halte den Strukturen, die sich erneut reproduzieren und den Individuen, die sich in ihnen verstrickt vorfinden gemeinsam mit anderen etwas entgegen: eine rechtliche Maßnahme, ein wohlwollendes Verstehen, eine unvermutete Konfrontation, eine paradoxe Intervention, ein entwaffnendes Lachen.
Das Private ist politisch. Das, was uns im Alltag umtreibt hat Bedeutung für die Gesellschaft, unser Handeln, unser Denken und Fühlen und das, was die Menschheit ausmacht.
